Projekt KommAn –NRW 2019

Um Geflüchteten eine soziale/juristische Beratung zu ermöglichen, Arbeits- und Ausbildungsplätze und Integrationskurse zu vermitteln und überwiegend afrikanischen Migrantenorganisationen (tätig im Integrations- und Migrationsarbeitsbereich) sowie BetreuerInnen von Geflüchteten zu beraten, werden die vom Verein angemieteten Büroräume in der Braunstraße 21, 50933 Köln benutzt. Zusätzlich eröffnen wir ab Januar 2019 eine Zweigstelle in der Koblenzer Straße 11, 50968 Köln, da unsere bisherigen Räumlichkeiten nicht mehr ausreichten, um unsere Begleitungsarbeit für derzeit über 239 Geflüchtete effizient fortzuführen. Zudem werden durch den neuen Standort Geflüchtete der Asylunterkünfte in der Nähe des Chlodwigplatzes (Vogelsanger Str, Moselstr, Kyffhäuserstr usw.) besser erreicht. Die Büros sind täglich von 9:30 bis 17:00 Uhr für die Betreuung von Geflüchteten sowie interne Arbeit (wie Übersetzung, Anfertigung von diversen Anträgen, Rücksprache mit den Anwälten oder BAMF sowie Ausbildungs- und Arbeitsplatzvermittlung usw.) geöffnet und während dieser Zeit jeweils von 12 MitarbeiterInnen besetzt.
Um die Verwaltungstätigkeit des Vereins zu vereinfachen, die Ehrenamtlichen zu koordinieren und die Geflüchteten effizient (bspw. bei der Wohnungssuche oder Bewerbungsprozessen etc.) unterstützen zu können ist dieses Programm (KommAn) aus unsere Sicht sehr hilfreich.

Wir danken KI für die Koordination und für die freundliche Unterstützung

E-Mail:Kontakt@migrafrica.org
Flyer für Geflüchtete
Flyer für Ehrenamtliche

Projektverlauf 2019 KOMM-AN NRW

Die Anlaufstelle (Braunstr 21, 50933 Köln) wurde überwiegend zur Beratung von und als Begegnungsort für Menschen mit Fluchterfahrung genutzt.

Baustein B:

Im Jahr 2019 haben insgesamt über 455 (ca. 2 Begleitungen/Arbeitstag) Begleitungen stattgefunden. Die geflüchteten Personen wurden zu sämtlichen Behörden, Ärzten, Institutionen, Anwält*innen, Arbeitgeber*innen, Sprachschulen, Gerichten, Fußballvereinen usw. begleitet. Insgesamt haben sie sich mehr als 22 Ehrenamtliche, davon 15 ehemalige Geflüchtete, engagiert. Wir haben bei diesem Programm darauf geachtet, eine noch bessere Qualität als in den vergangenen Jahren zu schaffen. Die Fahrtkosten der ehrenamtlich tätigen Personen wurden alle umfassend erstattet.
Darüber wurde unser Büro während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 9:30 bis 17:00 Uhr) sowohl von Ehrenamtlichen, als auch unterstützten Geflüchteten regelmäßig als Ort des Zusammenkommens und der Orientierung genutzt. Dabei wurden allen betroffenen Personen die durch das Programm neu angeschafften PCs und Stühle zur Verfügung gestellt. Die Geflüchteten konnten die PCs und damit einhergehenden Online-zugang nutzen, um gemeinsam mit Ehrenamtlichen oder selbstständig Wohnungen, Jobs und Praktika zu suchen, für sie relevante Informationen zu recherchieren sowie Dokumente, wie Lebensläufe, Anschreiben oder diverse Anträge, zu erstellen oder auszufüllen. Zusätzlich wurden 16 Tage PC Kurse für die Zielgruppe angeboten.

Baustein C:
Um unsere Angebote im Ankommentreff bekannter zu machen, wurden Flyer (in verschiedenen Sprachen) designed und gedruckt, die in den Geflüchtetenunterkünften der Stadt Köln und weiteren Anlaufstellen für Geflüchtete ausgelegt wurden. Dadurch konnten etwa 50 Menschen mehr unterstützen, die durch die Flyer auf unser Angebot aufmerksam gemacht wurden. Darüber hinaus wurde die Internetpräsenz aktualisiert.

Baustein D:
Mit unseren durchgeführten Seminarreihen (13.09.2019, 21.09.2019, 12.10.2019)
haben wir die Ehrenamtlichen über Arbeits- und Asylrecht und diesbezügliche Neuerungen fortgebildet. Um die Begleitungsarbeit professioneller und qualitativ optimal zu gestalten, wurden die Ehrenamtlichen hinsichtlich ihrer Beratungskompetenz und der Kommunikation mit zu unterstützenden Personen sowie den Behörden geschult. Insgesamt wurden die Fortbildungsmaßnahmen von den Ehrenamtlichen gut aufgenommen. Durch die neu gewonnenen Informationen im Asyl- und Arbeitsrecht konnten sie die Unterstützung der Geflüchteten effektiver gestalten. Die Kenntnisse bezüglich Beratung und Kommunikation ermöglichten den Ehrenamtlichen Konflikte sowie die psychologische Belastung in der ihrer Arbeit mit Geflüchteten besser zu bewältigen.

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