Top
Inklusion + - Migrafrica
fade
5656
post-template-default,single,single-post,postid-5656,single-format-standard,eltd-core-1.0,ecwd-theme-flow,flow-ver-1.3.5,,eltd-smooth-page-transitions,ajax,eltd-blog-installed,page-template-blog-standard,eltd-header-type2,eltd-sticky-header-on-scroll-up,eltd-default-mobile-header,eltd-sticky-up-mobile-header,eltd-dropdown-default,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.1,vc_responsive

Inklusion +

Die Erfahrungen und Bedürfnisse geflüchteter Frauen unterscheiden sich vielfach von denen der Männer. Neben kulturellen, sprachlichen und sozialen Barrieren bei ihrem Inklusionsprozess, sind sie zudem starken Vorurteilen sowie multipler Diskriminierung ausgesetzt. Auch die oftmals fehlende Kinderbetreuung schränkt die Mobilität und den Zugang von Frauen zu Arbeits-, Bildungs- und Freizeitangeboten ein.

Trotz dieser komplexen Bedarfe wird die Zielgruppe vernachlässigt und mit genderunspezifischen Projekten nur schlecht erreicht. In eigenen und uns bekannten vorherigen Integrationsprojekten konnten wir feststellen, dass die Teilnahme von geflüchteten Frauen signifikant gering war.

 

Aus diesen Gründen haben wir das Projekt Inklusion + konzipiert, dass sich spezifisch an geflüchtete Frauen, insb. Mütter richtet. In dem wir die Zielgruppe über ein Jahr durch geschlechtsspezifische, interkulturelle und sprachsensible Aktivitäten dabei unterstützen und befähigen, an verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben zu können, den Zugang zu Angeboten zu finden und in Austausch mit anderen Frauen (mit und ohne Fluchterfahrung) zu treten, erhoffen wir im Raum Köln/Bonn mit unserem Projekt einen bedeutenden Beitrag für eine inklusive Gesellschaft zu leisten.

Das Projekt Inklusion + zielt darauf ab, die Frauen durch eine nachhaltige Beratung und Begleitung zu unterstützen, psychisch zu stabilisieren und an Angebote und Maßnahmen, die sie in ihrem Inklusionsprozess unterstützen, heranzuführen. Um die Teilnehmerinnen effektiv an diese anzubinden, werden auch Vernetzungstreffen mit AkteurInnen relevanter Institutionen und Angebote durchgeführt. Außerdem bieten wir in dem Projekt  Informationsseminare an, in denen die Frauen über bedarfsorientierte Themen fortgebildet werden. Zu den Themen gehören beispielsweise Bildungsperspektiven, Arbeitsmarktintegration, Wohnungssuche, Umgang mit (sexueller) Gewalt, Kinder- und Frauenrechte, Familienbildung, Kinderbetreuung, Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und Gesundheitsvorsorge. Um auch die soziale Inklusion und Anbindung der Teilnehmerinnen zu stärken, wird in einem wöchentlichen Begegnungscafé der Austausch der Teilnehmerinnen mit anderen geflüchteten Frauen sowie mit Frauen (insbesondere Müttern) aus der Mehrheitsgesellschaft aus dem Raum Köln/Bonn und Umgebung gefördert werden.

Die Teilnehmerinnen erhalten im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, ihre deutschen Sprachkenntnisse und Kommunikationsfähigkeiten auszubauen, Neues zu erlernen sowie ihre mitgebrachten Kompetenzen zu entdecken und zu stärken. Sie werden dazu ermutigt, diese, im Rahmen des Projektes oder in eigens initiierten Angeboten, anzuwenden. Durch das Empowerment und die erhöhte Selbstständigkeit der Teilnehmerinnen sowie durch den Einbezug von anderen Frauen aus der Gesellschaft wird die Teilhabe der Zielgruppe und folglich der nachfolgenden Generation – ihrer Kinder – an der deutschen Gesellschaft umfangreich erhöht.

Um insbesondere alleinerziehenden Müttern den Zugang zu dem Projekt gewährleisten zu können, wird bei allen Maßnahmen des Projekts eine Kinderbetreuung angeboten.

Die Maßnahme startet am 05.03.2019

Anmeldung unter Wandt@migrafrica.org  ( Tel: 0221-99390435)

Wir bedanken uns bei Aktion Mensch für die freundliche Unterstützung

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.